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Es war also Sonntag der 10. Januar 2010 und das Neujahrstambun im Restuarant stand an. Einige Bedenken, wegen all dem Schnee und der eisigen Kälte, wurden einfach verdrängt und wir begannen frühmorgens mit den Vorbereitungen im Restaurant. Dazu gehörte das symbolische Ritual des Essengebens für unsere Vorfahren, welches draussen zu erfolgen hat, dann für Buddha und auch unser Restaurantgeist musste zufriedengestellt werden. 
 Das Verdrängen der Schneebedenken hatte dann auch geholfen, denn fast pünktlich gegen 10 Uhr erreicht der Tempelbus aus Hamburg das Restaurant.
Die meisten der zahlreich anwesenden Tambunbesucher waren auch schon da und so began das morgentliche Litaneigebet im Wechsel mit den Anwesenden.


Anschliessend wurden noch einmal all die Speisen betrachtet, die zum grössten Teil von den Besuchern mitgebracht und den Mònchen, die nur einmal am Tag, bis 12 Uhr essen dürfen, dargereicht werden.
Dann begannen auch wir, die restlichen Speisen, die querbeet aus deutschen und thailändischen Leckereien bestanden, zu verzehren. Und wieder mussten wir feststellen, dass auch diesmal nicht genug Sitzgelegenheiten vorhanden waren, aber Thais sind es doch gewohnt auf dem Boden zu essen.
 
Als wir so in die Runde geblickt haben, konnten wir freudig feststellen, das auch viele Junge den Weg zum Neujahrstambun gefunden hatten, das war in den Vorjahren noch nicht so.
 
Fehlen durfte natürlich nicht die Weihung mit dem heiligen Wasser, das vorher während der Litaneizeremonie gesegnet wurde.

Nun mussten aber auch noch all die Spenden, die für das Hamburger Wat Buddhabharami http://www.wat-buddhabharami.org bestimmt sind, gezählt werden. Und wo macht frau das am Besten? Richtig! Am Boden.

Zum Abschluss wurden die obligatorischen Glücksbändchen des Tages verteilt, hoffentlich halten sie denn auch das in 2010, was sie versprechen. Auch “Farang” wollten etwas vom kommenden Glück abhaben und holten sich ihr Bändchen ab.
Anschliessend ein zwangloses und geselliges Beisamensein mit den Mönchen, es wurde viel erzählt und ebenso viel gelacht. Die Lottozahlen für das nächste Wochenende kamen dabei aber leider auch nicht heraus:-)))
Dann war es auch mittlerweile fast 15 Uhr und es war Zeit zum Abschied. Khun Lung musste aber nun unbedingt noch ein Foto mit “unseren” Mönchen vor dem Restaurantweihnachtsbaum haben und auch dieser Wunsch wurde erfüllt. Wir bedanken uns auf diesem Wege bei allen Anwesenden, die dazu beigetragen haben, dass dieses Tambun nach ihrer Meinung das Schönste der vergangenen Jahre war und dem haben wir nichtz hinzuzufügen.
Khop Khun Kha und Khop Khun Khrap 11. Januar 2010
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